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ZIEL: Dieser Artikel überprüfte die medizinische Literatur für Kinder und Erwachsene zur Prävalenz komorbider Angststörungen bei Patienten mit Asthma. Theoretische Ideen zu den relativ hohen Komorbiditätsraten werden zusammen mit einem Modell präsentiert, das vermeintliche Interaktionen zwischen Angststörungen und Asthma beschreibt. METHODE: Eine Literaturrecherche der letzten 2 Jahrzehnten unter Verwendung von MEDLINE, indem das Wort "Asthma" mit den folgenden Wörtern kombiniert wurde: "Angst", "Depression", "Panik" und "psychische Störungen." Wir fanden zusätzliche Forschung durch das Durchsehen der Bibliografien der in der MEDLINE-Suche gefundenen Artikel. ERGEBNISSE: Sowohl Erwachsene als auch Kinder/Jugendliche mit Asthma scheinen eine hohe Prävalenz von Angststörungen aufzuweisen. Bei Kindern/Jugendlichen mit Asthma könnten bis zu ein Drittel die Kriterien für komorbide Angststörungen erfüllen. Bei Erwachsenen mit Asthma liegt die geschätzte Rate von Panikstörungen zwischen 6,5 % und 24 %. Die meisten Studien sind jedoch durch kleine Stichproben, nicht repräsentative Populationen, selbstberichteten Asthma-Status und das Fehlen von Kontrollen für wichtige potenzielle Störfaktoren wie Rauchen und Asthmamedikamente eingeschränkt. Außerdem gibt es nur begrenzte Daten über die Auswirkungen der Angstkomorbidität bei Patienten mit Asthma auf die Symptomlast, Selbstpflegeprogramme (wie Überwachung des maximalen expiratorischen Flusses, Einnahme von Medikamenten und Raucherentwöhnung), funktionalen Status und medizinische Kosten. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es scheint eine hohe Komorbidität von Angststörungen bei Patienten mit Asthma zu geben. Die Prävalenz und die langfristigen Auswirkungen der Angstkomorbidität müssen in einer großen bevölkerungsbasierten Stichprobe von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Asthma untersucht werden. Wenn eine hohe Prävalenz komorbider Angststörungen dokumentiert ist und wenn diese Komorbidität die Selbstwirksamkeit und Selbstpflege, die Symptomlast und die Funktionsfähigkeit von Personen mit Asthma negativ beeinflusst, dann wird es wichtig sein, Behandlungsstudien zu entwickeln.
Wayne Katon (Sa,) untersuchte diese Frage.
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