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ZIEL: Die Autoren untersuchten die (unter-) Nutzung des psychiatrischen Beratungsdienstes für Patienten im Alter von sechzig bis fünfundsiebzig Jahren, die aus medizinischen Gründen stationär aufgenommen wurden, und erforschten, ob man retrospektiv einen größeren Bedarf an psychologischer Unterstützung dokumentieren und identifizieren konnte, als ihn die Anzahl der tatsächlich angeforderten Beratungen widerspiegelt. Es wurden drei Fragen behandelt: 1) die Rate psychiatrischer Konsultationen; 2) die Häufigkeit unerkannter medizinischer, psychiatrischer und psychosozialer Risikofaktoren; und 3) ob die Verteilung dieser Faktoren geschlechtsspezifisch unterschiedlich war. METHODE: Die Akten von 203 nacheinander aufgenommenen älteren Patienten, die auf medizinischen Stationen hospitalisiert waren, wurden von zwei erfahrenen Psychiatern des Allgemeinkrankenhauses auf Anzeichen medizinischer, psychiatrischer und psychosozialer Risikofaktoren überprüft. Die Häufigkeit tatsächlicher psychiatrischer Konsultationen wurde ebenfalls erfasst. ERGEBNISSE: In den Akten von 36 Prozent aller Patienten wurden drei oder mehr Risikofaktoren festgestellt. Die Konsultation wurde nur für 3 Prozent gesucht. Geschlechtsunterschiede im Typ und in der Verteilung der Risikofaktoren wurden identifiziert. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Indikatoren und Profile, die den wahrscheinlichen Bedarf an psychiatrischer Beratung definieren, wurden identifiziert und kurz diskutiert. Es sind weitere gut gestaltete, prospektive Studien erforderlich, die diese Indikatoren und Profile testen.
Swigar et al. (Tue,) untersuchten diese Fragestellung.
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