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Dieser Artikel fasst die Entwicklung des Screening-Decks an den Novartis Instituten für BioMedizinische Forschung (NIBR) zusammen. Historisch gesehen war das Screening-Deck eine Zusammenstellung aller verfügbaren Verbindungen. Im Jahr 2015 entwarfen wir ein erstes Deck, um den Zugang zu verschiedenen Teilmengen mit optimierten Eigenschaften zu erleichtern. Wir ordneten die Verbindungen als plattierte Teilmengen auf einem 2D-Gitter an, wobei die Bewertung nach Eigenschaften in einer Dimension und zunehmende strukturelle Redundanz in der anderen Dimension erfolgte. Die Erkenntnisse aus dem Screening-Deck von 2015 wurden bei der Gestaltung einer nächsten Generation im Jahr 2019 angewendet. Wir stellten fest, dass die Verwendung traditioneller Leitkriterienschwellen (hauptsächlich MW, clogP) die Trefferquoten attraktiver chemischer Ausgangspunkte bei der Teilmengen-Screening verringert. Folglich verlässt sich das Deck von 2019 auf Löslichkeit und Permeabilität, um bevorzugte Verbindungen auszuwählen. Das Design von 2019 nutzt zusätzlich die experimentellen Assay-Daten von NIBR und abgeleitete biologische Aktivitätsprofile neben der strukturellen Vielfalt, um die Redundanz über die Verbindungssets zu definieren.
Schuffenhauer et al. (Di.,) haben diese Frage untersucht.