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Schnelle Fortschritte in der Digitalisierungstechnologie verändern die modernen Arbeitsbedingungen, insbesondere in industriellen Umgebungen. Folglich sehen sich Beschäftigte neuen Formen der Mensch-Maschine-Interaktion gegenüber. Ob Veränderungen der Arbeitsbedingungen im Allgemeinen und die zunehmende Bedeutung der Mensch-Maschine-Interaktion im Besonderen psychosoziale Arbeitsbedingungen und die Gesundheit der Mitarbeiter beeinflussen, ist derzeit Gegenstand von Diskussionen, aber empirische Daten fehlen. Daher führten wir semi-strukturierte Interviews mit 36 Mitarbeitern in fünf verschiedenen Unternehmen durch. Die Interviews hatten zum Ziel, potenzielle Stressoren zu identifizieren, die mit der Einführung und Nutzung moderner Technologien in der Fertigungsindustrie verbunden sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Stressoren im Zusammenhang mit der Mensch-Maschine-Interaktion technische Probleme, schlechte Benutzerfreundlichkeit, geringe Situationswahrnehmung und erhöhte Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter sind. Beispielsweise wurden technische Probleme wie Ausfälle oder Verlangsamungen als Hauptstressoren beschrieben, wenn die Mitarbeiter nicht qualifiziert waren, um diese Probleme selbst zu bewältigen, was die Arbeitsabläufe verlangsamte und zusätzlichen Zeitdruck verursachte. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Probleme in der Mensch-Maschine-Interaktion, die in Labor- und Nicht-Industrieumgebungen beobachtet wurden, auch auf industrielle Arbeitsplätze mit hochautomatisierten Arbeitsbedingungen zutreffen und eine potenzielle Stressquelle darstellen. Diese Faktoren sollten bei der psychosozialen Risikobewertung arbeitsbedingter Stressoren berücksichtigt werden.
Körner et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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