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Lipoinsäure (R)-5-(1,2-Dithiolane-3-yl)pentansäure ist ein Enzymcofaktor, der für den intermediären Stoffwechsel in frei lebenden Zellen erforderlich ist. Lipoinsäure wurde vor fast 60 Jahren entdeckt und es wurde gezeigt, dass sie kovalent an Proteine in mehreren multikomponentigen Dehydrogenasen gebunden ist. Zellen können Lipoat (die deprotonierte, geladene Form von Lipoinsäure, die bei physiologischem pH vorherrscht) entweder durch Scavenging oder durch De-novo-Synthese erwerben. Mikrobielle Krankheitserreger setzen diese grundlegenden Lipoylierungstrategien mit einer überraschenden Vielfalt an Anpassungen ein, die die Pathogenese und Virulenz beeinflussen können. Ebenso sind lipoylierte Proteine für Effekte verantwortlich, die über ihre klassischen Rollen in der Katalyse hinausgehen. Dazu gehören Rollen im oxidativen Schutz, der bakt. Sporulation und der Genexpression. Diese Übersicht untersucht die Rolle des Lipoatstoffwechsels bei bakteriellen, pilzlichen und protozoischen Krankheitserregern und wie diese Organismen diesen Stoffwechsel genutzt haben, um sich an Nischenumgebungen anzupassen.
Spalding et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.