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Die Änderungen des Baseler Übereinkommens über Kunststoffabfälle, die 2021 umgesetzt wurden, haben das Potenzial, die traditionellen Handelsmuster von Kunststoffabfällen von Nord nach Süd und ihre Umweltauswirkungen neu zu gestalten. Wir analysieren den Handel mit Kunststoffabfällen zwischen 21 Ländern vor (2019–2020) und nach (2021–2022) den Änderungen und quantifizieren die Umweltauswirkungen des Transports und der Abfallbehandlung mittels Life-Cycle-Assessment. Wir stellen fest, dass der Handel nach den Änderungen unter ausgewählten EU- und Nicht-EU-OECD-Ländern auf 71 % gestiegen ist, was einen Anstieg um 12 Prozentpunkte im Vergleich zum Zeitraum vor den Änderungen darstellt, als die Hälfte des Handels in Nicht-OECD-Länder in Asien floss. Diese Verschiebung ergab bescheidene Steigerungen von 2 % bei den Klimavorteilen und 5 % bei den Energievorteilen. Eine weitere Ausweitung des intra-EU-OECD-Handels könnte die Klimavorteile um bis zu 12 % steigern, hauptsächlich durch die Verringerung der offenen Verbrennung in Nicht-OECD-Ländern in Asien. Diese Ergebnisse bieten umweltbezogene Einblicke in das bevorstehende Verbot der EU für die Ausfuhr von Kunststoffabfällen in Nicht-OECD-Länder und deuten darauf hin, dass der zukünftige Handel wahrscheinlich auf Länder mit abgestimmten Vorschriften für den Abfalltransport konzentriert sein wird.
Li et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.