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Dieser Artikel behandelt, wie soziale Identitäten die Lernprozesse von Schülern in zwei Fächern des niederländischen Lehrplans – Pflege und Technologie – strukturieren. Er analysiert Interviews mit 23 Schülern und ihren Lehrern, um die enttäuschenden Ergebnisse in diesen Fächern im Hinblick auf das Durchbrechen geschlechts- und klassenbezogener Präferenzen und Lernergebnisse zu erklären. Die Fächer Pflege und Technologie beziehen sich auf soziale Praktiken, mit denen sich Gruppen von Schülern auf unterschiedliche Weise identifizieren. Andererseits scheint es, dass Schüler diese Fächer aktiv für ihre Identitätsentwicklung nutzen. Die Autoren plädieren dafür, den Begriff, dass Lernen periphere Teilhabe an sozialen Praktiken ist, ausdrücklich mit Analysen der Machtverhältnisse zu verbinden, die diese Praktiken strukturieren. Außerdem sollte die Frage behandelt werden, wie die relative Autonomie der Schule genutzt werden kann, um Lernerfahrungen so zu organisieren, dass die Einschränkungen durch soziale Position und Identität verringert und der restriktive Charakter sozialer Identitäten herausgefordert wird.
Volman et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.