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Die Wirkung der El Niño–Southern Oscillation (ENSO) auf die Wahrscheinlichkeitsverteilung der täglichen Oberflächenlufttemperatur über dem pazifisch-nordamerikanischen Sektor wird anhand der Reanalysedaten des US National Centers for Environmental Prediction (NCEP) für die Jahre 1959–1998 untersucht. Die Antwort auf El Niño ist durch eine reduzierte intraseasonale Varianz über den Großteil der USA, Westkanada und den Golf von Alaska gekennzeichnet. Im Gegensatz dazu gibt es während La Niña eine Zunahme der Varianz über den USA und der Westküste bis hinauf nach Alaska. Das Vorzeichen dieser Reaktion ist für die meisten einzelnen El Niño/La Niña-Jahre in Regionen mit einem starken Signal konsistent. Die Reaktion ist auch robust gegenüber unterschiedlichen Definitionen von ENSO oder der Wahl des Datensatzes. Schließlich ist eine ähnliche Reaktion in Stationsdaten für einen früheren Zeitraum evident. Die Veränderung der Varianz steht sowohl im Zusammenhang mit einer veränderten Schiefe als auch mit einer Veränderung der Hoch- und Niedrigexzesse. Extreme beider Vorzeichen sind während El Niño vermindert und während La Niña leicht erhöht. Diese Ergebnisse sind konsistent mit anderen Studien und deuten auf eine erhöhte Häufigkeit von Blocking entlang der Westküste Nordamerikas während El Niño hin, was zu weniger Sturmaktivität und weniger Eindringlingen von warmer und kalter Luft über dem östlichen Teil der USA führt. Während das Verständnis der veränderten Varianz an sich wichtig ist, hat es auch Auswirkungen auf Veränderungen in Exceedence-Statistiken (z.B. Heizgradtage) und das Auftreten extremer Werte. Copyright © 2000 Royal Meteorological Society
Smith et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.