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Mit der raschen globalen Verbreitung und Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) stellt sich die Frage, ob jede Kultur ähnliche Nutzung von der Ideologie macht, die oft dem Design ihrer Schöpfer zugrunde liegt. IKT-Anwendungen werden mit zugrunde liegenden Überzeugungen oder Prinzipien über z. B. Arbeit, Kommunikation und Individualität entworfen. Diese Überzeugungen oder Prinzipien sind unsichtbar und im Software verborgen und werden in vielen Fällen von Nutzern aus anderen Kulturen nicht erkannt. Diese verborgenen Prinzipien könnten sogar das Verständnis, die Nutzung, den Wissensaustausch und die E-Zusammenarbeit zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen frustrieren. In diesem Artikel beabsichtigen wir, die frühen Jahre der Anpassung von IKT in Entwicklungsländern aus historischer Perspektive zu untersuchen und die Bedeutung der Verwendung interkultureller (IKT-) Fähigkeiten hervorzuheben, um kulturelle Unterschiede aus einer beziehungsbasierten Definition in technologiegestützter Zusammenarbeit zu erkennen. Ein semi-systematischer oder narrativer Überprüfungsansatz wird verwendet, der besonders für Themen geeignet ist, die unterschiedlich konzipiert wurden. Unsere Überprüfung fasst zunächst die kulturellen Faktoren zusammen und kategorisiert sie, die die Anpassung und Diffusion von IKT beeinflussen, insbesondere in Entwicklungsländern, und untersucht, welche Faktoren die Zusammenarbeit mit anderen Ländern behindern und/oder erleichtern könnten. Zweitens zeigen die Ergebnisse eines gründlichen Vergleichs zwischen verschiedenen Rahmenwerken interkultureller Kompetenzen, dass interkulturelle Kompetenzen eine Kombination aus Motivation, Wissen (-management) und Fähigkeiten vereinen, die entscheidende Kompetenzen im Hinblick auf eine erfolgreiche technologiegestützte Zusammenarbeit sind.
Kampermann et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.