Ein rehabilitationsprogramm auf Basis von Bewegung und Aufklärung reduzierte signifikant die Angst und Depression nach 12 Wochen und 6 Monaten nach CABG, jedoch nicht nach 12 Monaten.
Beobachtungsstudie (n=88)
ZIEL: Zu bewerten, ob ein rehabilitationsprogramm auf Basis von Bewegung und Aufklärung eine ausreichende Behandlung für Personen mit klinisch signifikanten Ängsten oder Depressionen nach einer koronaren Bypass-Operation (CABG) darstellt. DESIGN: Nachsorge und wiederholte Beurteilung nach der Operation. SETTING: Ambulantes kardiologisches Rehabilitationsprogramm. PATIENTEN: Alle 88 Teilnehmenden nach CABG-Operation. BEURTEILUNGEN: Strukturierte Interviews und die Hospital Anxiety and Depression (HAD) Skala (mit 8 als Grenzwert), durchgeführt von Rehabilitationsschwestern zu Beginn des Programms, bei 12 Wochen und 6 und 12 Monaten (per Post nach Entlassung) wiederholt. ERGEBNISSE: Rücklaufquoten von 76 und 80 % bei den Beurteilungen nach 6 und 12 Monaten, jeweils; statistisch signifikante Reduktionen der Angst- und Depressionsniveaus zwischen der ersten und allen nachfolgenden Beurteilungen festgestellt; die Unterteilung in Gruppen ergab eine signifikante Reduktion der Angst und Depression in den ängstlichen und depressiven Gruppen bei 12 Wochen bzw. 6 Monaten, jedoch gab es bei 12 Monaten keine signifikante Reduktion. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Es besteht Bedarf, die Probleme von Angst und Depression direkt durch Screening und Behandlung anzugehen und mehr psychologisch orientierte kardiologische Rehabilitationsprogramme anzubieten.
O’Rourke et al. (Mon,) conducted a observational in Coronary artery bypass graft (CABG) surgery (n=88). Exercise and education-based rehabilitation programme was evaluated on Levels of anxiety and depression measured by the Hospital Anxiety and Depression (HAD) scale. An exercise and education-based rehabilitation programme significantly reduced anxiety and depression at 12 weeks and 6 months post-CABG, but not at 12 months.