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Diese Studie untersuchte Achtsamkeit und Spiritualität als potenzielle Erklärungsmechanismen für die Zusammenhänge zwischen der Verbindung zur Natur und dem psychischen Wohlbefinden junger Erwachsener (Depression, Angst, wahrgenommener Stress, Lebenszufriedenheit und positive Gemütszustände). Zwei Studien verwendeten strukturelle Gleichungsmodellierung (SEM), um diese Pfade mit unterschiedlichen Konzeptualisierungen und Messungen von Achtsamkeit und Spiritualität zu testen. Die Teilnehmer (Studie 1: N = 219, 69,4 % weiblich; Studie 2: N = 180, 75 % weiblich) füllten Selbstberichtsmaße zur Verbindung zur Natur, Achtsamkeit, Spiritualität und psychischem Wohlbefinden aus. In Studie 1 fungierte Achtsamkeit als bedeutender vermittelnder Mechanismus zur Reduzierung von Angst und wahrgenommenem Stress, während achtsame Wahrnehmung die Reduktion von Depressionen und die Zunahme positiver Gemütszustände vermittelte. Im Gegensatz dazu war Spiritualität (Lebensschema und Selbstwirksamkeit) kein signifikanter Mediator. In Studie 2 operierte Spiritualität (Selbsttranszendenz) signifikant als vermittelnder Mechanismus über alle Wohlbefindensoutcomes hinweg, außer bei Angst, während keiner der fünf Facetten der Achtsamkeit als signifikanter vermittelnder Mechanismus fungierte. Insgesamt deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Rollen von Achtsamkeit und Spiritualität im Zusammenhang zwischen der Verbindung zur Natur und dem psychischen Wohlbefinden je nach Konzeptualisierung und Messung dieser Konstrukte variieren können, was die Notwendigkeit größerer konzeptioneller Klarheit in zukünftigen Forschungen hervorhebt.
Kazemi et al. (Freitag) haben diese Frage untersucht.