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Neuroendokrine Anpassungen an maximale und submaximale Belastung wurden bei Männern in Abhängigkeit von Alter und Trainingsstatus untersucht. Vierundzwanzig trainierte Radsportler und 23 inaktive Männer, die eine junge (M = 22.9 yrs, n = 16), eine mittelalte (M = 44.9 yrs, n = 16) und eine ältere (M = 65.5 yrs, n = 15) Gruppe bildeten, absolvierten sowohl einen maximalen Belastungstest (GXT) als auch einen 45-minütigen submaximalen Belastungstest (Fahrradergometer) bei der Arbeitsbelastung, die ihrer Laktatschwelle entsprach. Die Konzentrationen von Plasmalaktat, Glukose, Wachstumshormon, Cortisol, Norepinephrin und Epinephrin wurden sowohl in Ruhe als auch unter Belastung analysiert. Die Spitzen-Sauerstoffaufnahme (VO2 peak) war mit zunehmendem Alter geringer; alle trainierten Gruppen wiesen jedoch unabhängig vom Alter höhere Werte für VO2 peak im Vergleich zu den inaktiven Gruppen auf. Die Laktatschwelle, ausgedrückt in absoluten Werten, war mit zunehmendem Alter niedriger (Rückgänge bei Inaktiven um 9 und 26 %: Rückgänge bei Trainierten um 19 und 35 % für die mittelalte bzw. ältere Gruppe im Vergleich zur jungen Gruppe). Die Plasma-Norepinephrinspiegel vor der Belastung waren bei trainierten wie auch inaktiven Probanden mit dem Alter höher. Die Cortisolspiegel waren bei inaktiven Probanden mit dem Alter niedriger und bei trainierten Probanden über alle Altersgruppen hinweg signifikant erhöht. Ausdauertraining führte über alle Altersgruppen hinweg zu verstärkten hormonellen Reaktionen, gemessen anhand der Plasmakonzentrationen, sowohl auf maximale als auch auf submaximale Belastung. Unabhängig vom Trainingsstatus wurden jedoch altersbedingte Rückgänge der Spitzenreaktionen für Laktat, Wachstumshormon und Cortisol während des GXT beobachtet. Während des 45-minütigen submaximalen Belastungstests waren diese im GXT vorhandenen altersbedingten Unterschiede aufgehoben. Dieser submaximale Test stellte für ältere im Vergleich zu jungen sowie für inaktive im Vergleich zu trainierten Probanden eine geringere absolute Arbeitsbelastung dar; die Probanden arbeiteten jedoch bei ähnlichen relativen Belastungsintensitäten. Wir schlussfolgern, dass ältere Personen zu ähnlichen hormonellen Reaktionen auf submaximale Belastung identischer Dauer und Intensität in der Lage sind wie ihre jungen und mittelalten Pendants und dass chronisches Ausdauertraining die hormonelle Reaktion auf Belastung in allen Altersgruppen steigern kann.
Silverman et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.
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