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Die meisten natürlichen Handlungen werden durch eine nahtlose Kombination individueller Bewegungen vollzogen. Diese Koordination stellt ein Problem dar: Wie orchestriert das motorsystem multiple Bewegungen, um eine zielgerichtete Handlung zu erzeugen? Die Ergebnisse aktueller Experimente deuten auf eine mögliche Lösung hin. Oculomotorische Neuronen im oberen Colliculus eines Primaten reagierten auf Diskrepanzen zwischen Augen- und Zielpositionen, selbst wenn das Tier zwei verschiedene Arten von Augenbewegungen ausführte. Diese neuronale Aktivität scheint daher kein Kommando für eine spezifische Art von Augenbewegung zu vermitteln, sondern kodiert stattdessen ein Fehlersignal, das von mehreren Bewegungen verwendet werden könnte. Die Verwendung gemeinsamer Eingänge ist eine mögliche Strategie, um sicherzustellen, dass verschiedene Bewegungen ein gemeinsames Ziel teilen.
Krauzlis et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.
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