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Verschiedene Arten von zylindrischen Biomassepartikeln (Kiefer, Buche, Bambus, Abbruchholz) wurden in einem batchweise betriebenen Wirbelbett-Laboraufbau pyrolysiert. Umsetzungszeiten, Produktausbeuten und Produktzusammensetzungen wurden in Abhängigkeit von der Partikelgröße (0,7−17 mm), der Verweildauer der Dämpfe (0,25−6 s), der Position der Biomassepartikel im Bett (dichtes Bett oder Spritzzone) und der Wirbelbetttemperatur (250−800 °C) gemessen. Bei Pyrolysetemperaturen zwischen 450 und 550 °C schien der Bioölanteil maximal zu sein (in dieser Arbeit: etwa 65 Gew. %), während der Wassergehalt des Bioöls minimal ist. Die Position der Biomassepartikel im Wirbelbett, entweder im dichten Bett oder in der Spritzzone, beeinflusst die Umsetzungszeit und die Produktausbeuten bei 500 °C nicht wesentlich. In dem für diese Arbeit verwendeten kleinen Wirbelbett, mit einem Kohlerückhalt von bis zu 5 Vol. % (oder 0,7 Gew. %), ist die Verweildauer der Pyrolysedämpfe nicht so kritisch. Bei typischen schnellen Pyrolysetemperaturen von etwa 500 °C schien es ausreichend zu sein, diese Verweildauer unter 5 s zu halten, um eine signifikante sekundäre Zersetzung der produzierten Dämpfe zu nicht-kondensierbarem Gas zu verhindern. Bis zu einem Durchmesser von 17 mm hat die Partikelgröße nur einen geringen Einfluss auf die gesamte Flüssigausbeute. Für Partikel größer als 3 mm steigt jedoch der Wassergehalt des produzierten Bioöls signifikant an. Die experimentellen Ergebnisse werden weiter mit Vorhersagen aus einem eindimensionalen (1D) und einem zweidimensionalen (2D) Einzelpartikel-Pyrolysemuster verglichen. Solche Modelle scheinen aufgrund großer Unsicherheiten in der Kinetik und Selektivität der Biomassezersetzung eine begrenzte Vorhersagekraft zu haben. Darüber hinaus kann die Produktqualität überhaupt nicht vorhergesagt werden.
Wang et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.