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Wir haben uns zum Ziel gesetzt, phänomenologische Korrelate der zerebralen Funktionalarchitektur innerhalb von Halluzinationen des Charles-Bonnet-Syndroms (CBS) zu identifizieren, indem wir nach Assoziationen zwischen spezifischen Halluzinationskategorien suchen. Vierunddreißig CBS-Patienten wurden mit einem strukturierten Interview/Fragebogen untersucht, um das Vorhandensein von 28 verschiedenen pathologischen visuellen Erfahrungen festzustellen. Assoziationen zwischen Kategorien pathologischer Erfahrungen wurden durch eine explorative Faktorenanalyse untersucht. Zwölf der pathologischen Erfahrungen gliederten sich in drei segregierte syndromale Cluster. Das erste Cluster bestand aus Halluzinationen von erweiterten Landschaftsszenen und kleinen Figuren in Kostümen mit Hüten; das zweite aus Halluzinationen grotesker, entkörperter und verzerrter Gesichter mit hervortretenden Augen und Zähnen; und das dritte aus visueller Perseveration und verzögerter Palinopsie. Die drei visuellen Psycho-Syndrome spiegeln die Segregation der hierarchischen visuellen Wege in Ströme wider und schlagen einen neuartigen theoretischen Rahmen für zukünftige Forschungen zur Pathophysiologie neuropsychiatrischer Syndrome vor.
Alastair Santhouse (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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