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Gemeinden spielen eine Schlüsselrolle beim Übergang zu einem klimaneutralen und 100 % erneuerbaren Energiesystem. Obwohl alternative Energiesystemmodelle, Machbarkeitsanalysen und strategische Energiepläne entwickelt werden, fehlt es den Gemeinden an Know-how, Finanzierung, Autorität oder politischer Nachfrage, um die Pläne umzusetzen. Die kollaborative Gestaltung und Umsetzung von Energieplänen durch sektorübergreifende Netzwerke könnte helfen, einige dieser Barrieren zu überwinden. Es gibt jedoch nur wenig empirische Belege dafür, wie die Zusammenarbeit während der Umsetzung aufrechterhalten werden kann und wie sie in ein dauerhaftes Governance-Netzwerk institutionalisiert werden könnte, was zu der Wahrnehmung führt, dass Zusammenarbeit „nur Gerede und keine Taten“ ist. Dieses Papier präsentiert eine vergleichende Fallstudie von zwei kommunalen Energiegouvernance-Netzwerken in Dänemark mit zwei unterschiedlichen institutionellen Gestaltungen: dem von der Gemeinde geführten Energi2020-Netzwerk in Ringkøbing-Skjern und der öffentlich-privaten Netzwerk- Verwaltungsorganisation ProjectZero in Sønderborg, an der die Gemeinde als Partner teilnimmt. Es wurde festgestellt, dass das institutionelle Design die Fähigkeit beeinflusst, private Mittel zu mobilisieren, den Zugang zu kommunalen Ressourcen und den Grad der politischen Kontrolle. Darüber hinaus hat es wichtige Konsequenzen für die Gestaltung und Bewertung von Energieplänen sowie deren Ergebnissen und der Verantwortlichkeit für deren Umsetzung. Infolgedessen war Ringkøbing-Skjern erfolgreicher bei der Installation erneuerbarer Energien, während Sønderborg erfolgreicher bei der Verbesserung der Energieeffizienz in der Industrie und der Sektorkopplung war. Es wird zusammengefasst, dass letztendlich die beiden Ansätze kombiniert werden müssen, um ein intelligentes Energiesystem zu entwickeln, das auf 100 % erneuerbarer Energie, Energieeffizienz und Sektorkopplung basiert.
Silver Sillak (Sonne) untersuchte diese Frage.