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Das Prinzip der Therapie für chronisch entzündliche Lebererkrankungen ist die Entfernung der ursächlichen Faktoren. Bei autoimmunen Lebererkrankungen ist jedoch eine vollständige Entfernung der ursächlichen Faktoren und Immunzellen unmöglich. Daher werden autoimmune Lebererkrankungen derzeit durch Suppression der Immunantwort behandelt. Die autoimmune Hepatitis spricht charakteristisch auf Kortikosteroide an, die oft in Kombination mit Azathioprin verwendet werden, um einen steroidge sparenden Effekt zu erzielen. Bei der primären biliären Zirrhose ist Ursodeoxycholsäure sicher und die erste Wahl zur Behandlung. Die Behandlung dieser autoimmunen Lebererkrankung sollte auch verschiedene Symptome und Komplikationen berücksichtigen, die aus damit verbundenen Autoimmunerkrankungen resultieren, insbesondere Cholestase und zirrhosebedingte Komplikationen. Für die primäre sklerosierende Cholangitis gibt es keine etablierten immunmodulatorischen Therapien, aber medizinische, endoskopische und chirurgische Behandlungsmöglichkeiten sind für diese Erkrankung anwendbar. Eine Lebertransplantation wird in den eventualen Endstadien jeder dieser immunvermittelten Lebererkrankungen angezeigt.
Ishibashi et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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