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Glioblastom (GBM) kann in molekulare Subgruppen eingeteilt werden, basierend auf der Expression von Biomarkern. Hier haben wir unsere Kohorte von 163 erwachsenen GBMs in molekulare Subgruppen entsprechend der Expression von Proteinen, die von Genen des alpha-Thalassämie/mentale Retardierungssyndroms X-gebunden (ATRX), Isocitrat-Dehydrogenase (IDH) und TP53 kodiert werden, klassifiziert. Wir konzentrierten uns auf die Überlebensrate der molekularen Subgruppen, abhängig von der jeweiligen und verschiedenen Kombinationen dieser Biomarker. Die ATRX-, IDH1- und p53-Proteinexpressionen wurden immunhistochemisch bewertet und Kaplan-Meier-Analysen wurden in jeder Gruppe durchgeführt. Insgesamt zeigten 15,3 % der eingeschlossenen GBMs einen Verlust der ATRX-Expression (ATRX-), 10,4 % exprimierten ein aberrantes IDH1 R132H-Protein (IDH1+) und 48,4 % wiesen eine p53-Überexpression (p53+) auf. Die Überlebensunterschiede waren statistisch signifikant, als die einzelne Proteinexpression oder verschiedene Kombinationen der Expression dieser Proteine analysiert wurden. Zusammenfassend zeigte sich im Fall der einzelnen Proteinexpression, dass die Patienten mit jeweils IDH1+, oder ATRX-, oder p53- GBMs eine bessere Überlebensrate aufwiesen als Patienten mit den entsprechenden Protein-expressierten GBMs. Im Fall von doppelten Proteinpaaren zeigten die Patienten mit ATRX-/p53-, ATRX-/IDH1+ und IDH1+/p53- GBMs eine bessere Überlebensrate als die Patienten mit GBMs mit den verbleibenden Paaren. Im Fall von dreifachen Proteinkombinationen wiesen die Patienten mit ATRX-/p53-/IDH+ einen statistisch signifikanten Überlebensgewinn im Vergleich zu den Patienten mit den verbleibenden Kombinationen des Protein-Expressionsstatus auf. Daher können diese drei Biomarker, sowohl einzeln als auch in Kombination, GBMs in prognostisch relevante Subgruppen unterteilen und haben starke prognostische Werte bei erwachsenen GBMs.
Chaurasia et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.