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Extrazelluläre Vesikel (EVs) haben in den letzten Jahren sowohl als Mediatoren interzellulärer Kommunikationswege, die zu Tumorprogression führen, als auch als potenzielle Quellen für die Entdeckung neuartiger Krebs-Biomarker erhebliches Interesse geweckt. Viele Jahre lang konzentrierte sich die Forschung zu EVs hauptsächlich auf entweder die Mechanismen der Biogenese und der Auswahl sowie Incorporation des Inhalts oder auf die Methoden der EV-Isolierung aus verfügbaren Körperflüssigkeiten zur Entdeckung von Biomarkern. Jüngste Studien haben die Existenz verschiedener Populationen von krebsderivierten EVs hervorgehoben, die einen unterschiedlichen molekularen Inhalt aufweisen, und zeigen somit die Möglichkeit auf, dass die verschiedenen EV-Populationen unterschiedliche Rollen im Krebs spielen könnten und dass dies nicht zufällig geschieht. Daten, die kinder spezifische interzelluläre Funktionen bestimmten Populationen von EVs zuschreiben, sind jedoch noch begrenzt. Eine tiefere funktionelle, biochemische und molekulare Charakterisierung der verschiedenen EV-Klassen könnte selektivere klinische Marker identifizieren und unser Wissen über die Pathogenese und den Krankheitsverlauf vieler Krebsarten erheblich erweitern.
Ciardiello et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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