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ZIELE: Wir haben den Nutzen der Google Trends-Daten von Januar 2004 bis April 2014 aus Informationssuchen zu Krebsfrüherkennung und -vorbereitungen als Ergänzung zu den traditionell durch kostspielige Bevölkerungsumfragen geschätzten Daten zur Bevölkerungsfrüherkennung untersucht. EINSTELLUNG: Bundeslandbezogene Daten aus den USA. TEILNEHMER: Personen, die über Google nach Begriffen im Zusammenhang mit Krebsfrüherkennung suchten, und Personen, die am Behavioral Risk Factor Surveillance System (BRFSS) teilnahmen. PRIMARY AND SECONDARY OUTCOME MEASURES: (1) Bundeslandbezogene Google Trends-Daten, die relative Suchvolumenergebnisse (RSV) bieten, skaliert auf den höchsten Suchanteil pro Woche (RSV100) für Suchbegriffe über die Zeit seit 2004 und über verschiedene geografische Standorte hinweg. (2) RSV neuer Screening-Tests, kostenlose/kostengünstige Screenings für Brust- und kolorektalen Krebs und neue Vorbereitungen für die Koloskopie (Prepopik). (3) Bundeslandbezogene Raten für Brust-, Gebärmutterhals-, kolorektalen und Prostatakrebs-Screening. ERGEBNISSE: Die Korrelationen zwischen Google Trends und BRFSS-Daten reichten von 0,55 für jemals durchgeführte Koloskopien bis 0,14 für das Vorhandensein eines Pap-Abstrichs in den letzten 3 Jahren. Kostenlose/kostengünstige Mammographie und Koloskopie zeigten während ihrer jeweiligen Krebsbewusstseinsmonate höhere RSV. RSV für Miralax blieb stabil, während das Interesse an Prepopik im Laufe der Zeit zunahm. RSV für Lungenkrebs-Screening, virtuelle Koloskopie und dreidimensionale Mammographie war niedrig. FAZIT: Google Trends-Daten bieten enorme wissenschaftliche Möglichkeiten, sind jedoch kein geeigneter Ersatz, sondern können traditionelle Datenerhebungen und Analysen zur Krebsfrüherkennung und verwandten Interessen ergänzen.
Schootman et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.