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Die Anfälligkeit für eine Infektion mit dem aviären Influenza-Virus (AIV) wurde bei Tauben untersucht, die entweder über den okulonasal (Experiment 1) oder intravenös (Experiment 2) inokuliert wurden. Hühner wurden in beiden Experimenten als anfällige Wirte einbezogen. Zwei Subtypen des hochpathogenen AIV (HPAIV; HP CK/PA H5N2 und HP CK/Australia H7N7) und des nicht-pathogenen AIV (NPAIV; NP CK/PA H5N2 und NP emu/TX H7N1) in einer Dosis von 10(5) embryoinfektiösen Dosen pro Vogel wurden als Inokulum verwendet. Die mit HP CK/PA H5N2 oder HP CK/Australia H7N7 inokulierten Tauben blieben während des 21-tägigen Beobachtungszeitraums offenbar gesund, schieden an den Tagen 3, 7, 14 und 21 nach der Inokulation (DPI) keine Viren aus und hatten am 21. DPI keine nachweisbaren Antikörperspiegel. Im Gegensatz dazu starben 9 von 12 Hühnern, die mit dem HPAIV inokuliert wurden, an hochpathogener aviärer Influenza; die Viren wurden aus ihrem Atem- und Darminfektionsgewebe isoliert, und die überlebenden Hühner hatten Antikörper gegen AIV. Hinsichtlich der Reaktionen von Tauben auf die Inokulation mit NP CK/PA H5N2 oder NP emu/TX H7N1 blieben die Tauben während des 21-tägigen Beobachtungszeitraums klinisch gesund und hatten am 21. DPI keine nachweisbaren Antikörperspiegel; nur eine Taube lieferte NP emu/TX H7N1 am 3. DPI. Das Virus wurde aus einem Trachealabstrich isoliert und wurde für das residuelle Inokulumvirus gehalten. Basierend auf den Reaktionen der Tauben auf NPAIV und HPAIV wurde der Schluss gezogen, dass die Tauben resistent oder minimal anfällig für eine Infektion mit HPAIV oder NPAIV waren.
Panigrahy et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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