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Kognitive Prozesse spielen eine entscheidende Rolle bei der Gründung neuer Unternehmen. Darüber hinaus sind die Auswirkungen der Managerial Cognition in der Regel unmittelbarer und direkter in neuen Unternehmenskonfigurationen als im Kontext größerer, etablierterer Organisationen. Aus diesen Gründen können die Theorien und Methoden der Managerial und Organizational Cognition Einblicke in den Prozess der Gründung neuer Unternehmen bieten. Dieses Papier überprüft aktuelle Studien, die einen kognitiven Ansatz zur Gründung neuer Unternehmen verfolgen und kategorisiert sie nach der Phase der Unternehmensgründung, mit der sie sich befassen. Zu den zentralen Themen, die diskutiert werden, gehören die Bildung unternehmerischer Intentionen, die Sinnbildungsprozesse des Scannens, der Interpretation und des Handelns, die Verwendung von Schemata und Heuristiken bei Entscheidungsprozessen sowie das Phänomen der unternehmerischen Wachsamkeit. Es werden mehrere vorläufige Forschungsergebnisse präsentiert und die Implikationen dieser Ergebnisse für die Praxis des Unternehmertums werden betrachtet. Schließlich werden mehrere vielversprechende Forschungswege für die Zukunft erkundet.
Daniel Forbes (Mittwoch) hat diese Frage untersucht.