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ZIELE: Einführung eines prognostischen Instruments für kutanes T-Zell-Lymphom, das die Tumorlast berücksichtigt, und Vergleich des prognostischen Werts dieses Tumorlast-Index (TBI) mit anderen prognostischen Faktoren. DESIGN: Retrospektive klinische und statistische Studie. PATIENTEN: Sechzehn Patienten mit kutanem T-Zell-Lymphom. METHODEN: Ein TBI wurde entwickelt, der die Arten, Anzahl und Schwere der Hautläsionen unter Verwendung des Cox-proportionalen Hazard-Modells berücksichtigt. ERGEBNISSE: Modelle des TBI wurden entwickelt, um die relativen Beiträge von Flecken, Plaques und Tumoren zur gesamten Tumorlast und damit zur Überlebenszeit zu testen. Gewichtungsfaktoren, die die Schwere jeder Hautläsion widerspiegeln, wurden getestet und integriert. Die beste prognostische Korrelation war ein dichotomer Index mit folgender Formel: TBI = 1 + (Flecken x 2) + (Plaques x 2) + (Tumor x 1.3), wobei der Fleckenfaktor 0 beträgt, wenn 30% oder weniger der Hautfläche betroffen sind, und 1, wenn mehr als 30% der Hautfläche betroffen sind, und wobei der Plaque- oder Tumorfaktor 1 beträgt, wenn Plaques oder Tumoren vorhanden sind. Sowohl der TBI als auch das TNM lieferten prädiktive Informationen. Die Diskriminierung der Überlebenskurven und die Signifikanz der Unterschiede waren für TBI besser (P < .001) als für TNM (P = .009). Das Geschlecht war ebenfalls statistisch mit dem Überleben verbunden (Männer hatten eine bessere Prognose; P < .04), während weder das Alter bei den ersten Symptomen (P = .35) noch das Alter zum Zeitpunkt der Diagnose (P = .36) prognostischen Wert hatte. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Der TBI bietet einen einfachen prognostischen Index zur Bewertung des kutanen T-Zell-Lymphoms. Er könnte ein wertvolles Instrument zur Gestaltung therapeutischer Strategien für Patienten gemäß ihren spezifischen Überlebenswahrscheinlichkeiten werden. Dieses Modell ist jedoch vorläufig und muss an einer größeren Anzahl von Patienten validiert werden.
Schmid et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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