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Praktische Techniken sind erforderlich, um invasive Tiere zu überwachen, die oft kryptisch sind und in niedriger Dichte vorkommen. Kamerafallen haben Potenzial für diesen Zweck, können jedoch Probleme bei der Erkennung und Identifizierung kleiner Arten haben. Eine weitere Herausforderung besteht darin, wie die Größe des Sichtfelds jeder Kamera standardisiert werden kann, sodass die Fangraten zwischen verschiedenen Orten und Zeiten vergleichbar sind. Wir haben die optimalen Spezifikationen für eine kostengünstige Kamerafalle für kleine Säugetiere untersucht. Die getesteten Faktoren waren 1) Auslösergeschwindigkeit, 2) passiver Infrarot- vs. Mikrowellensensor, 3) weißer vs. infraroter Blitz und 4) Standbilder vs. Video. Wir haben auch einen neuen Ansatz getestet, um das Sichtfeld jeder Kamera zu standardisieren. Wir haben die Erfolgsraten von vier Kamerafalldesigns bei der Erkennung und Aufnahme erkennbare Fotos von gefangenen Hermelinen (Mustelaerminea), wilden Katzen (Felis catus) und Igeln (Erinaceuseuropaeus) verglichen. Auslösergeschwindigkeiten von 0,2-2,1 s ermöglichten es, Fotos von allen drei Zielarten aufzunehmen, es sei denn, das Tier lief mit hoher Geschwindigkeit. Die Kamera mit einem Mikrowellensensor war anfällig für Fehlalarme und löste oft nicht aus, wenn ein Tier davor vorbei zog. Ein weißer Blitz lieferte Fotos, die leichter einer Art zugeordnet werden konnten als solche, die bei Infrarotlicht aufgenommen wurden. Ein weißer Blitz könnte jedoch eher dazu führen, dass Zieltiere erschrecken, was die Erkennungswahrscheinlichkeiten beeinflussen könnte. Videoaufnahmen erzielten ähnliche Erfolgsraten wie Stillkameras, benötigten jedoch mehr Bearbeitungszeit und Computerspeicher. Das Platzieren von zwei Kamerafallen nebeneinander ergab eine höhere Erfolgsquote als die Verwendung einer einzelnen Kamera. Kamerafallen zeigen großes Potenzial zur Überwachung invasiver Säugetierkontrollmaßnahmen. Weitere Forschungen sollten sich darauf konzentrieren, wie man am besten die Größe des Sichtfelds jeder Kamera standardisiert, die Wahrscheinlichkeit maximiert, dass ein Tier, das auf eine Kamerafalle trifft, erkannt wird, und sichtbare oder hörbare Hinweise, die von Kamerafallen ausgehen, eliminiert.
Glen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.