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EINFÜHRUNG: In den letzten Jahren hat das Land Mongolei (Bevölkerung 2,8 Millionen) schnelle soziale Veränderungen erlebt, die mit dem wirtschaftlichen Wachstum, anhaltenden sozioökonomischen Ungleichheiten und innerer Migration verbunden sind. Um den Gesundheitszugang für die städtischen Armen zu verbessern, entwickelte das Gesundheitsministerium eine "Reaching Every District"-Strategie (RED-Strategie), um ein integriertes Paket wesentlicher Gesundheits- und Sozialdienstleistungen bereitzustellen. Ziel dieses Artikels ist es, die Ergebnisse einer Bewertung der Umsetzung der RED-Strategie zu präsentieren und auf Grundlage dieser Bewertung, die gelernten Lektionen für eine gerechte städtische Gesundheitsplanung darzustellen. METHODEN: Die wichtigsten Methoden zur Datensammlung und -analyse umfassten Literaturrecherche, Barrierenanalyse des Gesundheitszugangs sowie detaillierte Interviews und Gruppendiskussionen mit Gesundheitsmanagern und -anbietern. ERGEBNISSE: Die Hauptbarrieren für den Gesundheitszugang der städtischen Armen hängen mit den Wechselwirkungen von Armut, ungesunden Lebensumfeldern, sozialer Vulnerabilität und Isolation zusammen. Die Umsetzung der RED-Strategie hat zu einem erhöhten Gesundheitszugang für die städtischen Armen geführt, wie die Gesundheitsmitarbeiter nachweisen konnten, die neue Klienten mit Impfungen, Familienplanung und pränatalen Betreuungsdiensten erreicht haben, und die erhöhte zivilrechtliche Registrierung, die eine Bereitstellung sozialer Dienstleistungen ermöglicht. Zu den organisatorischen Effekten gehörten verbesserte Partnerschaften für die Gesundheit und eine gesteigerte Motivation der Gesundheitskräfte. Wichtige Lektionen aus der frühen Umsetzung der RED-Strategie sind die Notwendigkeit, starke Partnerschaften zwischen den Stakeholdern auf jeder Ebene des Gesundheitssystems und in der Gemeinschaft zu bilden, sowie die Notwendigkeit, eine spezifische Finanzierungsstrategie zu entwickeln, um den Bedürfnissen der sehr Armen gerecht zu werden. Der vielfältige soziale Kontext für Gesundheit in einem städtischen Armutsumfeld erfordert eine dezentralisierte Planungs- und Partnerschaftsstrategie, jedoch mit einem zentralen Engagement für politische Leitlinien und die Finanzierung von armutsorientierten städtischen Gesundheitsstrategien. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Lektionen aus der Mongolei spiegeln andere internationale Studien wider, die auf die Notwendigkeit hinweisen, die sozialen Determinanten der Gesundheit auf lokaler Ebene zu messen und Maßnahmen zu ergreifen, um die anhaltenden Ungleichheiten im Gesundheitszugang für die städtischen Armen angemessen zu reduzieren.
Lhamsuren et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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