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Dieses Papier zielt darauf ab, den Verdrängungseffekt der öffentlichen Verschuldung und den damit verbundenen Verlust an langfristigem Output in neoklassischen Wachstumsmodellen zu quantifizieren. Um diese Aufgabe zu erfüllen, integrieren wir den Staatssektor in das Ramsey–Cass–Koopmans (RCK) Modell, das Blanchard-Modell und das Solow-Modell, die sich nur in ihren Annahmen über das Konsumverhalten der Haushalte unterscheiden. Außerdem führen wir einen allgemeinen Rahmen ein, der in der Lage ist, die Belastung durch öffentliche Schulden in einer neoklassischen Welt im Falle jeder Art von Konsumverhalten zu messen. Unsere Ergebnisse sind dreifach. Erstens, im Gegensatz zum RCK-Modell reduziert die öffentliche Verschuldung den langfristigen Output im Blanchard-Modell und im Solow-Modell, obwohl in unterschiedlichem Maße: Der Verdrängungseffekt ist im ersteren marginal, während er im letzteren sehr groß sein kann. Zweitens, die Belastung durch öffentliche Schulden ist länderspezifisch und hängt entscheidend von der Sparquote und der Bevölkerungswachstumsrate ab. Schließlich beträgt in entwickelten Ländern das obere Limit des Outputverlustes im Zusammenhang mit öffentlicher Verschuldung bestenfalls moderat, selbst wenn verzerrende Steuern berücksichtigt werden.
Dombi et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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