Key points are not available for this paper at this time.
Hintergrund Die pädagogischen Praktiken von Grundschullehrern (TPP) konzentrieren sich stark darauf, die psychologischen Bedürfnisse der Schüler zu unterstützen, ein sicheres Lernklima zu schaffen und die Entwicklungs- und Lernprozesse der Schüler zu fördern. Da das zentrale Motiv für Lehrer der Wunsch ist, konstruktiv mit Kindern zu interagieren, können pädagogische Praktiken als zentral für die Arbeit von Lehrern verstanden werden. Ein bekanntes Problem in vielen internationalen Kontexten ist, dass TPP unter Druck geraten können, typischerweise als Ergebnis des Zusammenspiels zwischen persönlichen und kontextuellen Faktoren. Welche kontextuellen Faktoren jedoch TPP beeinflussen und wie sie dies tun, bleibt unklar.Zweck In dieser Studie wollten wir besser verstehen, wie der Kontext die pädagogischen Praktiken von Grundschullehrern im Rahmen der Primarbildung in den Niederlanden beeinflusst. Wir waren insbesondere daran interessiert, welche kontextuellen Faktoren als wichtig wahrgenommen wurden und wie sie TPP beeinflussten.Methoden Die Daten wurden durch offene Fragen in einer Umfrage unter 215 Grundschullehrern im nördlichen Teil der Niederlande erhoben. Anschließend wurden mit 11 der Umfrageteilnehmer Fokusgruppeninterviews durchgeführt. Die Daten wurden qualitativ analysiert, wobei ein Rahmenansatz mit fünf Phasen der Vertrautmachung verwendet wurde: Identifizierung von Themen, Indizierung, Kartierung und Interpretation.Feststellungen Die Analyse identifizierte neun kontextuelle Faktoren, die laut den Teilnehmern sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf TPP hatten. Die am häufigsten genannten Bedrohungen für TPP waren die Bildungsrechnungslegung und -standards sowie die Organisation der Arbeit im Klassenzimmer, während schulische Verbesserungen und die Bildungsbedürfnisse der Schüler als die wichtigsten stimulierenden Faktoren angesehen wurden. Wir gruppierten die Faktoren in vier Muster, die die Art und Weise widerspiegelten, wie Lehrer sie bewerteten: Organisation der täglichen Klassenpraktiken, Schulkultur, Bildungsverbesserung und Beitrag zur Entwicklung der Schüler.Schlussfolgerungen Laut den Lehrern kann das Zusammenspiel zwischen TPP und dem Kontext Druck, Frustration und Gefühle der Inkompetenz verursachen, da nicht genügend Zeit zur Verfügung steht, um pädagogische Ziele zu erreichen. Unsere Studie lenkt die Aufmerksamkeit auf die komplexen Herausforderungen, denen sich Lehrer beim Ausbalancieren von pädagogischen Praktiken und anderen Bildungsaufgaben gegenübersehen, und zieht Implikationen für Politik und Praxis nach sich.
Gemmink et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.