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Eine erhebliche antigenische Heterogenität von Plasmodium falciparum wurde in natürlichen Parasitenpopulationen nachgewiesen. Über die relative Virulenz, Übertragungseffizienz und Prävalenz von Parasiten, die verschiedene Serotypen von Variantenantigenen exprimieren, ist jedoch nur sehr wenig bekannt. Die jüngste Anwendung rekombinanter DNA-Techniken zur Expression einer breiten Palette von P. falciparum-Antigenen in Escherichia coli hat zu einem besseren Verständnis der molekularen Grundlage der antigenischen Vielfalt einer Reihe von Parasitenproteinen, einschließlich des Vorläufers des majoren Merozoiten-Oberflächenantigens (PMMSA) und der hitzestabilen S-Antigene, geführt. Hochspezifische Reagenzien wie DNA-Sonden, monoklonale Antikörper und polyklonale Antiseren gegen entweder klonierte Antigene oder synthetische Peptide stehen für die serotypische Analyse natürlicher Parasitenpopulationen zur Verfügung. Mit diesen Reagenzien können nun wichtige epidemiologische Fragen zur Populationsbiologie der verschiedenen Serotypen von P. falciparum gestellt werden. Die Verwendung des polymorphen S-Antigen-Systems als serotypischen Marker zur Analyse der Übertragungsdynamik von P. falciparum in Madang, Papua-Neuguinea (PNG), wird diskutiert. Die Ergebnisse von Serotypisierungsstudien mit dem S-Antigen-System heben die Komplexität der Malariaübertragung hervor, die bei der Gestaltung von Malariaimpfstoffstudien berücksichtigt werden müssen.
Forsyth et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.