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In diesem Review möchten wir die Reaktionen auf Vorschläge für Seroprävalenzstudien in den Vereinigten Staaten, im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden beschreiben, um einen Hintergrund für jene Länder zu bieten, in denen dies noch geklärt werden muss. Die Reaktionen waren in diesen drei unterschiedlich. In den Vereinigten Staaten erregten solche Studien wenig Debatte und wurden relativ problemlos durchgeführt. Im Vereinigten Königreich war die Thematik Gegenstand hitziger Debatten und wurde schließlich zugunsten von nicht verlinkten Studien mit einer "Opt-out"-Regelung gelöst. In den Niederlanden hat die Angelegenheit große Kontroversen ausgelöst und ist bisher noch nicht geklärt. Eine solche Untersuchung ist besonders wichtig, da die Wirksamkeit früher Interventionen zur Hemmung der HIV-Erkrankung nachgewiesen wurde. Die klinische Bedeutung von infizierten Personen könnte Spannungen in den Allianzen verursachen, die die Studien verwaltet haben und könnte erhebliche ethische Herausforderungen für deren Nutzung darstellen.
Bayer et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.