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Entwicklungsbedingte Dyslexie, gekennzeichnet durch Schwierigkeiten beim Lesen, wurde mit Defiziten in der phonologischen und orthographischen Verarbeitung in Verbindung gebracht. fMRI wurde bei dyslexischen und normal lesenden Kindern (8-12 Jahre alt) während phonologischer und orthographischer Aufgaben des Reimens und des Abgleichens visuell präsentierter Buchstabenpaare durchgeführt. Während des Reimens von Buchstaben hatten sowohl normal lesende als auch dyslexische Kinder Aktivität in den linken frontalen Gehirnregionen, während nur normal lesende Kinder Aktivität im linken temporo-parietalen Kortex zeigten. Während des Abgleichens von Buchstaben zeigten normal lesende Kinder Aktivität im gesamten extrastriären Kortex, insbesondere in occipito-parietalen Regionen, während dyslexische Kinder während dieser Aufgabe geringe Aktivität im extrastriären Kortex aufwiesen. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Dyslexie in der Kindheit durch Störungen in den neuronalen Grundlagen sowohl phonologischer als auch orthographischer Prozesse, die für das Lesen wichtig sind, gekennzeichnet sein könnte.
Temple et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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