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Neuere Studien haben starke Beweise für einen Zusammenhang zwischen Kindheitstrauma (CT) und Psychose geliefert. Metaanalysen haben den Zusammenhang quantifiziert und zeigen Odds Ratios von etwa 3, während prospektive Studien gezeigt haben, dass umgekehrte Kausalität den Zusammenhang wahrscheinlich nicht erklären kann. Dennoch ist weitere Arbeit erforderlich, um die Möglichkeit einer Gene-Umwelt-Korrelation zu untersuchen, d.h. ob genetisches Risiko für Psychose die Exposition gegenüber CT vorhersagt. Dennoch haben mehrere Studien überzeugend gezeigt, dass der Zusammenhang zwischen CT und Psychose stark und signifikant bleibt, wenn das genetische Risiko kontrolliert wird, was mit einer möglichen kausalen Beziehung übereinstimmt. Darüber hinaus haben mehrere Studien plausible psychologische und neurobiologische Mechanismen aufgezeigt, die negative Erfahrungen mit Psychose verbinden, einschließlich der Induktion sozialer Niederlage und des reduzierten Selbstwertes, Sensibilisierung des mesolimbischen Dopaminsystems, Veränderungen im Stress- und Immunsystem sowie begleitende Veränderungen in stressbezogenen Gehirnstrukturen wie Hippocampus und Amygdala, wobei diese Ergebnisse jedoch in komplexere Modelle der Vulnerabilität integriert werden sollten. Derzeit ist unklar, ob genetische Vulnerabilität eine Rolle bei den psychischen Folgen von Widrigkeiten spielt und welche Gene wahrscheinlich beteiligt sind. Die derzeit limitierten Beweise deuten auf Gene hin, die nicht spezifisch an Psychose beteiligt sind, sondern allgemeiner an der Regulierung der Stimmung (Serotonintransporter-Gen), Neuroplastizität (Gehirn-abgeleitetem neurotrophen Faktor) und dem Stressreaktionssystem (FKBP5) beteiligt sind, was mit einem allgemeinen Effekt von CT auf eine Vielzahl von psychischen Störungen übereinstimmt, anstatt spezifisch für Psychose zu sein.
Winkel et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.
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