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Entzündliche Darmerkrankungen (IBD) sind eine chronische Erkrankung, die mit Entzündungen des Dickdarms und des Dünndarms einhergeht. IBD betrifft allein in den USA bis zu 1,4 Millionen Menschen und kostet die Gesundheitsbranche jährlich über 1,7 Milliarden. Die Behandlung von IBD erfordert normalerweise invasive und oft unangenehme diagnostische Tests. Um die schmerzhafte und kostspielige Natur der traditionellen Diagnostik zu verringern, gibt es zunehmend Forschungsinitiativen, die sich auf nichtinvasive Biomarker konzentrieren. PubMed, bereitgestellt von der Nationalen Bibliothek für Medizin der Vereinigten Staaten (NLM) am National Institutes of Health, wurde mit den folgenden Suchbegriffen genutzt: 1) Myeloperoxidase (MPO) 2) entzündliche Darmerkrankung (IBD) und 3) Neutrophile. Die folgenden Begriffe wurden austauschbar mit den Suchbegriffen 1-3 verwendet: 4) Kosten, 5) Biomarker, 6) Übersicht und 7) Ätiologie. Im Kontext von IBD kann Myeloperoxidase (MPO), ein lysosomales Protein, das in Neutrophilen gefunden wird, als ein tragfähiger Biomarker zur Beurteilung des Krankheitsstatus dienen. Mehrere Studien haben erhöhte Neutrophilenspiegel bei Patienten mit aktiver IBD demonstriert. Darüber hinaus haben Studien signifikant höhere MPO-Spiegel bei Patienten mit aktiver IBD im Vergleich zu Patienten ohne IBD sowie bei Patienten mit inaktiver IBD festgestellt. MPO wird auch in höheren Konzentrationen bei Patienten mit schwereren Formen von IBD exprimiert. Bei der Messung der Behandlungseffizienz sind die MPO-Spiegel ein Indikator für die Qualität der Reaktion. MPO kann als wichtiges diagnostisches und prognostisches Werkzeug zur Beurteilung des IBD-Status dienen.
Hansberry et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.
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