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ZIEL: Die körperdysmorphe Störung, eine Beschäftigung mit einem eingebildeten Mangel im äußeren Erscheinungsbild, hat eine reiche Tradition in der europäischen Psychiatrie, wurde jedoch in den Vereinigten Staaten weitgehend vernachlässigt. Da diese wenig bekannte Störung wahrscheinlich häufiger vorkommt, als allgemein erkannt wird, und tiefgreifende Folgen haben kann, überprüft der Autor ihre Geschichte, klinischen Merkmale und mögliche Zusammenhänge mit anderen psychiatrischen Störungen. DATENSAMMLUNG: Die Datenquellen bestanden aus der MEDLINE-Datenbank und relevanten Referenzen in Artikeln, die aus dieser Suche gewonnen wurden. Von 145 erhaltenen Artikeln und Büchern wurden 100 auf der Grundlage ihrer Übereinstimmung mit dem Konzept der körperdysmorphen Störung, wie es im DSM-III-R definiert ist, und ihrem substanziellen Beitrag zum Verständnis der Geschichte, klinischen Merkmale oder nosologischen Status dieser Störung ausgewählt. ERGEBNISSE: Die körperdysmorphe Störung wurde in der europäischen Literatur seit mehr als einem Jahrhundert bunt beschrieben. Obwohl ihre Bedenken trivial erscheinen mögen, kann diese Störung zu sozialer Isolation (einschließlich Hausgebundenheit), beruflicher Dysfunktion, unnötiger kosmetischer Chirurgie und Suizid führen. Die am häufigsten assoziierte psychiatrische Störung scheint Depression zu sein. Obwohl es keine definitive Behandlung gibt, legen erste Beweise nahe, dass serotonerge Antidepressiva nützlich sein könnten. Ob die körperdysmorphe Störung mit anderen psychiatrischen Störungen wie Psychose, affektiven Störungen, sozialer Phobie oder Zwangsstörung in Zusammenhang steht, ist derzeit unklar. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Weitere Forschung zur Nosologie, den klinischen Merkmalen und der Behandlung von Körperdysmorphen Störungen ist wichtig, gegeben das Leid und die Beeinträchtigungen, die diese oft geheime Störung verursachen kann.
Katharine A. Phillips (Sun,) untersuchte diese Frage.
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