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Wenn ein Gaststaat das internationale Flüchtlingsrechtssystem ablehnt, aber mit einer beispiellosen Anzahl von Flüchtlingen konfrontiert ist, wie führt der UNHCR sein Mandat aus, internationalen Schutz für diese Flüchtlinge bereitzustellen? Dieses Papier befasst sich mit diesem wichtigen Thema, indem es die Rolle und Praxis des UNHCR im Kontext des massenhaften syrischen Zustroms in den Libanon beleuchtet. Dieses Land besteht darauf, kein Asylland zu sein, und lehnt die Ratifizierung der 1951er Konvention über den Status der Flüchtlinge und ihres Protokolls von 1967 entschieden ab. Im Verhältnis zu seiner geografischen und Bevölkerungsgröße beherbergt der Libanon jedoch die höchste Anzahl von Flüchtlingen weltweit. Dieses Papier argumentiert, dass die jüngsten libanesischen Politiken, die darauf abzielen, die Zahl der Syrer im Land zu reduzieren, indem der Zugang zum Hoheitsgebiet eingeschränkt und die Rückkehr nach Syrien gefördert wird, die Fähigkeit des UNHCR erheblich beeinträchtigt haben, sein internationales Schutzmandat auszuführen. Der Artikel versucht, dieses Thema weiter zu erkunden, indem er auf der einen Seite die Politiken des UNHCR untersucht, um Syrer im Libanon nach internationalem Recht als Flüchtlinge anzuerkennen, und auf der anderen Seite seine Praxis bei der Registrierung syrischer Flüchtlinge und die Bedeutung dieser Praktiken für den Flüchtlingsschutz im Libanon untersucht.
Maja Janmyr (Fr,) hat diese Frage untersucht.