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Diese Studie untersuchte, ob chronischer Stress die Fähigkeit des Immunsystems beeinträchtigt, auf hormonelle Signale zu reagieren, die Entzündungen beenden. Fünfzig gesunde Erwachsene wurden untersucht; die Hälfte waren Eltern von Krebspatienten, und die andere Hälfte waren Eltern gesunder Kinder. Eltern von Krebspatienten berichteten von mehr psychischem Stress als Eltern gesunder Kinder. Sie wiesen auch flachere tägliche Schwankungen der Cortisolausschüttung auf, hauptsächlich aufgrund einer reduzierten Ausschüttung in den Morgenstunden. Es gab auch Hinweise darauf, dass chronischer Stress die Immunantwort auf entzündungshemmende Signale beeinträchtigte: Die Fähigkeit eines synthetischen Glukokortikoidhormons, die in vitro Produktion des pro-inflammatorischen Zytokins Interleukin-6 zu unterdrücken, war bei Eltern von Krebspatienten vermindert. Die Ergebnisse legen einen neuartigen Weg nahe, durch den chronischer Stress den Verlauf entzündlicher Erkrankungen verändern könnte.
Miller et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.