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HINTERGRUND: Strukturelle Hirnanomalien wurden bei Schizophrenie berichtet. Wir überprüften die Hypothese, dass diese Anomalien einen Marker für die genetische Veranlagung zur Schizophrenie in einer Stichprobe von Menschen mit Schizophrenie und deren Verwandten aus Familien, die mehrfach von der Erkrankung betroffen sind, darstellen. METHODE: Wir verglichen 31 Personen mit Schizophrenie, 57 Verwandte und 39 nicht verwandte Kontrollsubjekte. Die volumetrische Messung der Hirnstrukturen wurde anhand stereologischer Prinzipien aus dreidimensional rekonstruierten Magnetresonanzbildern durchgeführt. ERGEBNISSE: Personen mit Schizophrenie hatten größere laterale Ventrikel als ihre Verwandten und die normalen Kontrollsubjekte. Verwandte, die als „vermutlich obligate Träger“ angesehen wurden, hatten größere linke laterale Ventrikel als andere Verwandte und die Kontrollsubjekte. Personen mit Schizophrenie zeigten kleinere Gesamt-Hirn- und Kleinhirnvolumina sowie größere laterale Ventrikel als ihre alters- und geschlechtsgematchten nicht betroffenen Geschwister. SCHLUSSFOLGERUNGEN: In Familien, die mehrfach von Schizophrenie betroffen sind, unterscheidet die Vergrößerung der lateralen Ventrikel Personen mit Schizophrenie und vermutliche obligate Träger von anderen Verwandten und nicht verwandten Kontrollsubjekten. Diese Veränderungen könnten ein Marker für eine genetische Veranlagung zur Schizophrenie sein.
Sharma et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.