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Die Choroidea ist reich innerviert durch parasympathische, sympathische und trigeminale Sinnesnervenfasern, die den choroidalen Blutfluss bei Vögeln und Säugetieren sowie vermutlich auch bei anderen Vertebraten regulieren. Die parasympathische Innervation hat gezeigt, dass sie die Blutgefäße erweitert und den choroidalen Blutfluss erhöht, während der sympathische Input vasokonstriktion und eine Verringerung des choroidalen Blutflusses bewirkt. Außerdem vermittelt die sensorische Eingabe sowohl Schmerz- als auch Temperaturinformationen zentral und wirkt lokal, um den choroidalen Blutfluss zu erweitern und zu erhöhen. Da die Choroidea hinter der Netzhaut liegt und nicht direkt auf metabolische Signale der Netzhaut reagieren kann, ist ihre Innervation wichtig für die Anpassungen des Blutflusses, die entweder durch die Aktivität der Netzhaut, durch Schwankungen des systemischen Blutdrucks, der die choroidale Perfusion antreibt, und möglicherweise durch die Temperatur der Netzhaut erforderlich sind. Letztere beiden scheinen durch die sympathischen und parasympathischen Nervensysteme vermittelt zu werden, über zentrale Schaltungen, die auf die Aktivität der Netzhaut und den systemischen Blutdruck reagieren. Es scheint jedoch, dass Anpassungen des ocularen Perfusionsdrucks auch von lokalen autoregulatorischen myogenen Mechanismen beeinflusst werden. Adaptive choroidale Antworten auf Temperatur können durch trigeminale sensorische Fasern vermittelt werden. Störungen in der neuralen Kontrolle des choroidalen Blutflusses treten mit dem Alter sowie bei verschiedenen okulären oder systemischen Erkrankungen wie Glaukom, altersbedingter Makuladegeneration (AMD), Hypertonie und Diabetes auf und können zu retinaler Pathologie und Dysfunktion in diesen Bedingungen beitragen oder im Fall von AMD eine Voraussetzung sein. Das vorliegende Manuskript überprüft die Befunde bei Vögeln und Säugetieren, die zu dem oben zusammengefassten Verständnis der Rolle der autonomen und sensorischen Innervation der Choroidea bei der Kontrolle des choroidalen Blutflusses beitragen und die Bedeutung dieser Regulation für die Aufrechterhaltung der retinalen Gesundheit unterstreichen.
Reiner et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.