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Ziel der Studie war es, die Häufigkeit von dissoziativen Störungen bei psychiatrischen Klinikpatienten in Deutschland zu bestimmen und den Zusammenhang zwischen Kindheitstrauma und Dissoziation zu untersuchen. Die deutsche Version der Dissociative Experiences Scale (DES), der Fragebogen für Dissoziative Symptome (FDS), wurde verwendet, um 115 aufeinanderfolgende Patienten zu screenen, die in die psychiatrische Klinik eines Universitätskrankenhauses aufgenommen wurden. Patienten mit FDS-Werten über 20 wurden von einem ausgebildeten Kliniker interviewt, unter Verwendung der deutschen Übersetzung des Structured Clinical Interview for DSM-IV Dissociative Disorders (SCID-D-R). Die deutsche Version des Childhood Trauma Questionnaire (CTQ) wurde verabreicht, um die Prävalenz von Kindheitstrauma und den Zusammenhang zwischen Kindheitstrauma und Dissoziation im Erwachsenenalter zu untersuchen. Fünfundzwanzig der 115 Patienten (21,7 %) hatten einen Wert von über 20 auf dem FDS. Von diesen wurden 15 Patienten mit dem SCID-D-R interviewt. Bei einem Patienten wurde eine dissoziative Identitätsstörung diagnostiziert, bei drei dissoziative Störungen nicht näher bezeichnet und bei einem Patienten eine Depersonalisationstörung. Alle Diagnosen wurden klinisch bestätigt. Es wurde ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen der Schwere des Kindheitstraumas und der Dissoziation festgestellt. Dissoziative Störungen sind unter deutschen psychiatrischen Klinikpatienten verbreitet. Kliniker, die in psychiatrischen Klinikabteilungen arbeiten, sollten sich dieser Störungen bewusst sein.
Gast et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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