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HINTERGRUND: Lärm ist das häufigste gefährliche Agens am Arbeitsplatz. Lärmbedingter Hörverlust (NIHL) ist seit der industriellen Revolution bekannt. Obwohl NIHL dauerhaft, irreversibel und häufig ist, ist er verhütbar. Die wirtschaftlichen Kosten von NIHL werden auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt. Darüber hinaus ist Rauchen eine verbreitete Gewohnheit weltweit, und laut einigen aktuellen Studien können Rauchen und Lärm gemeinsame Ursachen für Hörverlust haben. METHODEN: Eine Querschnittsstudie wurde entworfen, um den Effekt des Rauchens auf NIHL bei 206 männlichen rauchenden Arbeiter und 206 männlichen nichtrauchenden Arbeitern in einer großen Lebensmittel produzierenden Fabrik zu untersuchen, in der die Arbeiter Lärmpegel über 85 dBA ausgesetzt waren. Zur Bestimmung des Lärmexpositionsniveaus verwendeten wir Schallpegelmessungen, die von Arbeitsmedizinern gemeldet wurden. Ein qualifizierter Audiologe bewertete die Hörschärfe mit standardisierten audiometrischen Verfahren, die mindestens 14 Stunden Lärmeinschränkung sicherstellten. ERGEBNISSE: Wir beobachteten, dass der Prozentsatz der Arbeiter mit Hörschwellenunterschieden von größer oder gleich 30 dB zwischen 4000 Hz und 1000 Hz in beiden Ohren 49,5% und 11,2% in den Gruppen der Raucher und Nichtraucher betrug (Odds Ratio = 7,8, 95% CI = 4,7-13), und der Prozentsatz der Arbeiter mit einer Hörschwelle von mehr als 25 dB bei 4000 Hz im besseren Ohr betrug 63,6% und 18,4% in den Gruppen der Raucher und Nichtraucher. Dieser Unterschied war nach Anpassung für Alter und Expositionsdauer statistisch signifikant. SCHLUSSFOLGERUNG: Es kann geschlossen werden, dass Rauchen den lärminduzierten Hörverlust beschleunigen kann, aber es sind weitere Forschungen erforderlich, um die zugrunde liegenden Mechanismen zu verstehen. Eine genaue Nachverfolgung von rauchenden Arbeitern, die Lärmpegel über 85 dBA ausgesetzt sind, wird empfohlen. Raucher sollten regelmäßig an Schulungen zur "Rauchentwöhnung" teilnehmen, insbesondere an lauten Arbeitsplätzen.
Pouryaghoub et al. (Di,) untersuchten diese Frage.