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ZUSAMMENFASSUNG Dieses Papier möchte zur laufenden Debatte beitragen, ob und wie umstrukturierte Agrar- und Lebensmittelmärkte tragfähige Marktchancen für Kleinbauern in Südafrika bieten können. Es analysiert den Vertragslandbau aus der Perspektive des Kleinbauern, um die Implikationen vertraglicher Vereinbarungen mit Verarbeitungs- und/oder Marketingfirmen besser zu verstehen. Das Papier, basierend auf empirischen Forschungen, die in der Provinz Limpopo in Südafrika mit einer Kombination aus qualitativen und ökonometrischen Analysen durchgeführt wurden, argumentiert, dass der Vertragslandbau kein Allheilmittel für Kleinbauern ist. Einerseits verbessert der Vertragslandbau die landwirtschaftliche Produktion für Vertragsbauern, die von höheren Einkommen profitieren, besseren Zugang zu Dienstleistungen und Ressourcen erhalten und neue Möglichkeiten zur Teilnahme an Märkten schaffen. Andererseits zeigen die Ergebnisse, dass der Vertragslandbau begrenzt bleibt und hauptsächlich die bereits besser Situierten umfasst, die von spezifischen Entwicklungspfaden und öffentlicher Unterstützung profitiert haben. Diese Fallstudie zeigt, dass der Vertragslandbau an sich kein effizientes Mittel zur Armutsreduzierung darstellt und auch kein institutionelles Werkzeug bietet, um ländliche Lebensbedingungen zu verbessern. Er stellt daher kein geeignetes Werkzeug für die Mehrheit der Kleinbauern dar oder um die historischen Ungleichgewichte im südafrikanischen Agrarsektor zu korrigieren.
Fréguin‐Gresh et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.