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Seit 1994 haben Studien mit Zidovudin, Zidovudin und Lamivudin sowie Nevirapin gezeigt, dass diese antiretroviralen Medikamente das Risiko der perinatalen HIV-1-Übertragung erheblich verringern können. Mit Senkungen der Arzneimittelpreise, der Identifizierung einfacher, effektiver antiretroviraler Regime zur Verhinderung der perinatalen HIV-1-Übertragung und einem zunehmenden internationalen Engagement zur Unterstützung der Gesundheitsinfrastruktur werden Antiretrovirale sowohl für die perinatale HIV-1-Prävention als auch für die HIV-1-Behandlung wahrscheinlich breiter verfügbar werden für mit HIV-1 infizierte Personen in ressourcenschwachen Ländern. In den Vereinigten Staaten ist die weitverbreitete Anwendung von Antiretroviralen mit einem Anstieg der Resistenzen gegen antiretrovirale Medikamente verbunden. Dies wirft die Sorge auf, dass Arzneimittelresistenzen die Wirksamkeit der perinatalen antiretroviralen Prophylaxe sowie therapeutische Interventionsstrategien verringern könnten. Ziel dieses Artikels ist es, zu überprüfen, was über Resistenzen und das Risiko der perinatalen HIV-Übertragung bekannt ist, die Wechselwirkung zwischen antiretroviralen Resistenzen und der Verhinderung der perinatalen HIV-1-Übertragung zu bewerten und die Implikationen für die aktuellen globalen Präventions- und Behandlungsstrategien zu diskutieren.
Nolan et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.