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Microseism kann potenziell von allen Prozessen beeinflusst werden, die die Wellenhöhen im Ozean verändern. Da starkes Meereis große Ozeanwellen an der Bildung hindert, kann Meereis daher die Amplituden des Microseismus erheblich beeinflussen. Hier zeigen wir, dass dieser Zusammenhang zwischen Meereis und Microseismus nicht nur robust ist, sondern quantifizierbar sein kann. Insbesondere zeigen wir, dass 75–90 % der Variabilität in der Microseismusstärke im Beringmeer durch ein recht grobes Modell der Dämpfung durch Meereis vorhergesagt werden kann. Der Erfolg dieser einfachen Parametrisierung deutet darauf hin, dass ein noch stärkeren Zusammenhang zwischen der mechanischen Festigkeit von Meereis und der Microseismusstärke hergestellt werden kann und dass Microseism schließlich genutzt werden kann, um die Festigkeit von Meereis zu überwachen, eine Größe, die durch andere Methoden nicht so leicht beobachtet werden kann.
Tsai et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.