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HINTERGRUND: Viele Studien haben Bedenken hinsichtlich der Vollständigkeit und Qualität der online gefundenen Informationen hervorgehoben und wie dies die Aufklärung der Patienten über ihre medizinischen Probleme beeinflussen kann. Ein Aspekt der Internetnutzung, der in der Literatur weniger Beachtung gefunden hat, ist jedoch die Wahrnehmung der Patienten von den online gesammelten Informationen und wie Patienten diese in Bezug auf ihre muskuloskelettale Versorgung nutzen. FRAGEN/ZWECKE: Ziel der Studie ist es, ein Querschnittsstudien-Design zu nutzen, um die Internetnutzung und die Wahrnehmungen der Patienten zu ortopädischen Online-Informationen zu beschreiben und Unterschiede in den Nutzungsmustern zu identifizieren. METHODEN: Einhundertsechsundzwanzig Fragebögen wurden an aufeinanderfolgende Patienten in orthopädischen Ambulanzkliniken verteilt, die Fragen zur Internetnutzung der Patienten beinhalteten. Grundlegende demografische Daten wurden erfasst, und Untergruppenanalysen wurden durchgeführt, um den Einfluss von drei Variablen (Alter, Geschlecht und Kliniktyp) auf verschiedene Ergebnisse zu untersuchen. ERGEBNISSE: 84,9 % der Patienten berichteten über Zugang zum Internet. Von den Patienten mit Internetzugang gaben 64,7 % an, das Internet zur Beschaffung orthopädischer Informationen zu nutzen. 43,1 % der Befragten, die nach orthopädischen Informationen suchten, bewerteten diese als "sehr nützlich", 56,3 % fanden sie "etwas nützlich" und 0,6 % fanden sie "überhaupt nicht nützlich". Jüngere Patienten haben eher das Internet für Gesundheits- und orthopädische Informationen genutzt und empfanden die Informationen entweder als sehr oder etwas nützlich. Männer fanden die Internetinformationen eher sehr nützlich. Insgesamt haben nur 33,7 % der Patienten, die ihre aktuellen orthopädischen Beschwerden recherchierten, die institutionelle Website für Informationen aufgerufen. FAZIT: Ein großer Teil der Patienten nutzt das Internet zur Recherche orthopädischer Informationen, und die meisten Patienten, insbesondere jüngere Männer, finden die Informationen nützlich.
Burrus et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.