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Zehn Probanden zeigten ein erworbenes Stottern, das 10 bis 15 Jahre nach durchdringenden Geschützverletzungen während des Vietnamkriegs bestehen blieb. Keiner hatte eine Vorgeschichte von entwicklungsbedingtem oder chronischem Erwachsenenstottern. Im Vergleich zu anderen Kopfverletzten und normalen Kontrollprobanden wiesen die Probanden mit erwachsenem Stottern signifikante Defizite bei geschickten, schnellen Handbewegungen sowie bei Mund- und Sprachbewegungen auf, was auf eine Störung der motorischen Kontrolle hindeutet. Die identifizierten Gehirnläsionen der Gruppe mit erworbenem Stottern befanden sich bei 5 Probanden rechts, bei 4 links und bilateral bei 1. Die inneren und äußeren Kapseln, die frontale weiße Substanz und das Striatum waren in der Gruppe mit erworbenem Stottern häufiger betroffen als bei anderen Kopfverletzten (p kleiner oder gleich 0,05). Diese Störung des Sprachrhythmus und der Sprechgeschwindigkeit war nicht mit offensichtlichen kortikalen Läsionen in einer der Hemisphären assoziiert, sondern vorwiegend mit einseitigen Läsionen der subkortikalen pyramidal- und extrapyramidalen Systeme.
Ludlow et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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