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Zusammenfassung Eine 47‐jährige Frau unterzog sich einer 18 F‐FDG und 18 F‐NOTA‐FAPI‐04 PET/CT zur Beurteilung des Staging des verdächtigen axillären Lymphknotenvergrößerung nach einer brustschonenden Operation. Die Bildgebung mit diesen beiden PET-Agentien ergab stark kontrastierende Ergebnisse. Eine signifikante 18 F‐FDG- Aufnahmewahrscheinlichkeit in der rechten axillären Fossa, intrathorakalen Muskeln und Claviculalymphknoten ließ die nuklearmedizinischen Ärzte metastasierende Erkrankungen vermuten. Allerdings wurde keine Aufnahme von 18 F‐NOTA‐FAPI‐04 beobachtet. Anschließend wurde bei der Patientin eine ultraschallgeführte Biopsie der vergrößerten axillären Lymphknoten durchgeführt, die das pathologische Ergebnis als Entzündung bestätigte. Nach einer interdisziplinären Diskussion erhielt die Patientin eine Strahlentherapie für die rechte Brust und 2,15Gy/F×28F für das Tumorbett. Sie wurde nach Abschluss der Strahlentherapie entlassen. Eine genaue Diagnose und Staging sind entscheidend für die Auswahl der optimalen klinischen Behandlung für Brustkrebspatienten. Bemerkenswerterweise hat 18 F‐NOTA‐FAPI‐04 PET/CT das Staging dieser Patientin herabgestuft, was die Behandlungsstrategie erheblich beeinflusste.
Qin et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.