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Einige ältere Menschen scheinen dem altersbedingten Rückgang kognitiver Funktionen zu widerstehen, aber die neuronalen Korrelate erfolgreichen kognitiven Alterns sind nicht gut bekannt. Hier wurden ältere menschliche Teilnehmer aus einer longitudinalen Studie als erfolgreich oder durchschnittlich im Vergleich zur mittleren, atritionsbereinigten kognitiven Entwicklung über 15-20 Jahre in einer bevölkerungsbasierten Stichprobe (n = 1561) klassifiziert. Einundfünfzig erfolgreiche ältere Menschen und 51 altersgematchte durchschnittliche ältere Menschen (Durchschnittsalter: 68,8 Jahre) unterzogen sich einer funktionellen Magnetresonanztomographie, während sie eine Aufgabe zur episodischen Gedächtnisverknüpfung zwischen Gesicht und Name durchführten. Erfolgreiche ältere Teilnehmer hatten während der Enkodierung höhere BOLD-Signale als durchschnittliche Teilnehmer, insbesondere im bilateralen PFC und im linken Hippocampus (HC). Die HC-Aktivierung der durchschnittlichen, aber nicht der erfolgreichen älteren Gruppe war niedriger als die einer jungen Referenzgruppe (n = 45, Durchschnittsalter: 35,3 Jahre). Die HC-Aktivierung korrelierte mit der Aufgabenausführung, was wahrscheinlich zur überlegenen Gedächtnisleistung erfolgreicher älterer Teilnehmer beiträgt. Das frontale BOLD-Antwortmuster könnte individuelle Unterschiede widerspiegeln, die schon in jungen Jahren vorhanden sind. Zusätzliche Analysen bestätigten, dass sowohl der anfängliche kognitive Stand als auch die Steigung des kognitiven Wandels über den longitudinalen Messzeitraum zu den beobachteten Gruppenunterschieden im BOLD-Signal beitrugen. Darüber hinaus konnten die Unterschiede zwischen den älteren Gruppen nicht durch Unterschiede in der Gehirnstruktur erklärt werden. Die aktuellen Ergebnisse legen nahe, dass ein Mechanismus hinter erfolgreichem kognitiven Altern die Erhaltung der HC-Funktion in Kombination mit einer hohen frontal responsiven Fähigkeit sein könnte. Diese Ergebnisse heben die Quellen für Heterogenität im kognitiven Altern hervor und könnten nützliche Informationen für kognitive Interventionsstudien enthalten.
Pudas et al. (Mi.) untersuchten diese Frage.