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HINTERGRUND: Humane Noroviren sind eine äußerst diverse Gruppe von Viren, die in drei der fünf derzeit anerkannten Norovirus-Genogruppen klassifiziert sind und zahlreiche Genotypen oder genetische Cluster enthalten. Noroviren sind der Hauptursache für endemische Gastroenteritis in allen Altersgruppen und auch für gelegentliche epidemische Gastroenteritis verantwortlich. Die mit Ausbrüchen von Gastroenteritis am häufigsten assoziierten Noroviren sind Genogruppen II Genotyp 4 (GII-4) Stämme. Die Beziehung zwischen Genotypen von Noroviren und deren Phänotypen sowie antigenem Profil bleibt aufgrund der Unmöglichkeit, diese Viren zu züchten, und dem Mangel an einem geeigneten Tiermodell schlecht verstanden. METHODIK/HauPTERGEBNISSE: Hier beschreiben wir eine Studie zur Vielfalt der Aminosäuresequenzen der hochvariablen P2-Region im Hauptkapsidprotein VP1 der GII-4-Stämme der humanen Noroviren unter Verwendung von Sequenzanalysen und Homologiemodellierungstechniken. SCHLUSSFOLGERUNGEN/Bedeutung: Unsere Daten identifizieren zwei Stellen in diesem Bereich, die signifikante Aminosäuresubstitutionen aufweisen, die mit dem Auftreten von Variantestämmen assoziiert sind, die für Epidemien mit erheblichem Einfluss auf die öffentliche Gesundheit verantwortlich sind. Homologiemodellierungsstudien zeigten die exponierte Natur dieser Stellen auf der Kapsidoberfläche und lieferten unterstützende strukturelle Daten, dass diese beiden Stellen wahrscheinlich mit potenziellen variantenspezifischen Epitopen assoziiert sind. Darüber hinaus deuten die Muster in der Evolution dieser Viren an diesen Stellen darauf hin, dass Noroviren einem neutralen Netzwerk-Muster der Evolution folgen.
Allen et al. (2008) untersuchten diese Frage.
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