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Zusammenfassung Die gleiche Menge kann auf unterschiedlichen Granularitätsstufen ausgedrückt werden, zum Beispiel "1 Jahr", "12 Monate" oder "365 Tage". Verbraucher achten auf die Granularität, die von einem Kommunikator gewählt wird, und ziehen pragmatische Inferenz, die ihr Urteil und ihre Wahl beeinflusst. Sie betrachten Schätzungen, die in feiner Granularität ausgedrückt werden, als präziser und haben mehr Vertrauen in ihre Genauigkeit (Studien 1–4). Dieser Effekt wird eliminiert, wenn Verbraucher daran zweifeln, dass der Kommunikator die griceanischen Normen für kooperative Gesprächsführung einhält (Studien 2–3). Basierend auf ihren pragmatischen Inferenz nehmen Verbraucher Produkte als wahrscheinlicher wahr, ihre Versprechen zu halten, wenn das Versprechen in feinkörnigen anstatt in groben Begriffen beschrieben wird und wählen entsprechend (Studie 4). Diese Ergebnisse heben die Rolle der pragmatischen Inferenz im Verbraucherurteil hervor und haben wichtige Implikationen für die Gestaltung von Marketingkommunikationen.
Zhang et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.