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Dieser Artikel argumentiert, dass die vernünftigste und vorsichtigste Definition der Fehlerquote im Problem der multiplen Vergleiche die maximale familienweite Fehlerquote vom Typ I (MFWER) ist, also die maximale Fehlerquote, die unter allen möglichen Nullhypothesen erreicht werden kann. In diesem Artikel wird gezeigt, wie die ursprünglichen Formulierungen von Fishers kleinstem signifikanten Unterschied (LSD) und den Newman-Keuls-Verfahren, welche die Fehlerquote nur in Bezug auf die vollständige Nullhypothese definieren, die MFWER nicht auf das Signifikanzniveau begrenzen. Modifizierte LSD- und Newman-Keuls-Verfahren, die die MFWER tatsächlich begrenzen, werden vorgestellt. Schließlich werden zusätzliche Verfahren für multiple Vergleiche aufgezählt, die die MFWER begrenzen und leistungsfähiger sind als derzeit verwendete Tests.
Keselman et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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