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wurde durch in situ Beugungswinkel-Röntgenstreuung mit kleinem Winkel und ergänzende Rastertunnelmikroskopie-Messungen untersucht. Diese Methoden ermöglichen die quantitative Bestimmung der Bildung und strukturellen Evolution von nanoskaligen Pt-Inseln während potenzieller Zyklen in den Oxidationsbereich. Ein charakteristisches Reifungsverhalten wird beobachtet, bei dem diese Inseln mit zunehmender Zyklusanzahl ausgeprägter und homogener in der Größe werden. Ihre charakteristischen lateralen Abmessungen hängen hauptsächlich von der oberen Potentialgrenze des Zyklus ab und erhöhen sich nur geringfügig mit der Zyklusanzahl. Die strukturelle Evolution der Pt-Oberflächenmorphologie ähnelt stark der, die in Studien zum homoepitaxialen Wachstum von Pt(111) und zur Ionenerosion im Ultrahochvakuum gefunden wurde. Sie kann vollständig durch ein mikroskopisches Modell erklärt werden, das auf dem bekannten Oberflächenverhalten unter Vakuumbedingungen basiert, was darauf hinweist, dass dieselben Dynamiken auch die strukturelle Evolution von Pt im elektrochemischen Umfeld beschreiben.
Ruge et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.